"Die Blaumänner: Vatertag" - nach einem Drehbuch von Sebastian Andrae

Der Tag beginnt ruhig, und die Blaumänner Piet (Jörg Schüttauf) und Achim (Peter Heinrich Brix) machen Inventur, da stehen plötzlich Noah-Niklas (Jann-Piet Puddu), seine attraktive Mutter Rieke (Magdalena Helmig) und die wenige Monate alte Hannah vor der Tür. Noah-Niklas muss dringend auf die Toilette, und Rieke hat Probleme mit dem elektrischen "Fläschchenwärmer". Das ist Piets Stichwort, denn einer attraktiven Frau in Not wird doch selbstverständlich geholfen. Doch dabei bleibt es nicht.
Als Piet Rieke einige Zeit später das reparierte Elektrogerät zurückbringt, tropft doch tatsächlich die Toilette der jungen Frau. Gemeinsam bringen die zwei Blaumänner das Bad der jungen Mutter wieder in Ordnung. Doch wo ist Rieke? Sie wollte doch nur mal eben Windeln bei einer Freundin holen, und jetzt ist sie verschwunden. Was bleibt den beiden Blaumännern also anderes übrig, als sich auf die Suche nach der verschwundene Mutter zu machen. Mit Hannah im Kinderwagen und Noah-Niklas an der Hand beginnt eine "Vatertagstour" der etwas anderen Art...
Das Drehbuch zu der Polyphon Produktion schrieb Sebastian Andrae. Regie führte Miko Zeuschner.

Sendetermin:
05.12.2015, 16:45 Uhr

Nominierung von "Die Ungehorsame" für das FernsehfilmFestival Baden-Baden als bester Fernsehfilm des Jahres 2015.

Leonie (Felicitas Woll) ersticht ihren Mann Alexander (Marcus Mittermeier) in der Küche: War es Mord? Notwehr? Während Leonie sich vor Gericht verantworten muss, versucht ihre Anwältin Anna Gottwald (Alina Levshin) herauszufinden, was wirklich in dieser Nacht passierte. Nur zögerlich gibt Leonie Details aus ihrem Eheleben preis: Wie glücklich sie war, als sie sich in Alexander verliebte und wie großartig er sich mit ihrem 14-jährigen Sohn Jonas (Matti Schmidt-Schaller) verstand. Dann die Wende: Erst Alexanders Vorwürfe an Leonie, nicht perfekt genug zu sein - dann Schläge, immer wieder, immer öfter. Leonie sucht die Schuld zunächst bei sich. Dann wagt sie einen Fluchtversuch, der scheitert...

Vorführung auf dem Festival in Baden-Baden am 25.11.2015 um 17.00 im Runden Saal.
In Kooperation mit dem 3sat-Zuschauerpreis 2015 erfolgt eine zusätzliche Fernsehausstrahlung am 25.11.2015 um 21:45 Uhr auf 3sat.


Michael Helfrich gewinnt mit "Die Ungehorsame" den Juliane Bartel Medienpreis 2015 in der Kategorie Fernsehen, Fernsehfilm und –serie

Der Juliane Bartel Medienpreis ist ein Autorenpreis. Er wird vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung verliehen und würdigt die kreative Auseinandersetzung mit dem Thema Gleichstellung in Fernsehen, Hörfunk und Internet. 139 Autorinnen, Autoren und Autorenteams haben sich 2015 um den Juliane Bartel Medienpreis beworben. In der Kategorie Fernsehen, Fernsehfilm und –serie hat sich die Fachjury für Michael Helfrichs ambitionierten Film „Die Ungehorsame“ (SAT.1, 93 min.) entschieden, weil dieser plausibel die strukturellen Mechanismen häuslicher Gewalt in einer spannenden Handlung für großes Publikum thematisiert. Dabei geht es vor allem darum, die Motive der unter der existentiellen Bedrohung agierenden Frau und Mutter zu erhellen. Der als Kammerspiel klug inszenierte Film überzeugt auch in den Details: so in der eskalierenden Gewaltspirale, der klinisch anmutenden Ästhetik und der realistischen Darstellung des Umfeldes, das mit Weggucken reagiert.


"Die Stadt und die Macht" Erstausstrahlung auf der ARD nach einem Drehbuch von Annette Simon, Christoph Fromm und Martin Behnke

Im Zentrum der sechsteiligen Miniserie steht die engagierte Rechtsanwältin Susanne Kröhmer (Anna Loos). Gerade ist sie dabei, ihre private Zukunft zu planen, will mit ihrem Lebensgefährten (Stephan Kampwirth) eine Familie gründen. Da erhält sie die Chance, Bürgermeisterkandidatin von Berlin zu werden. Susanne macht sich bereit, gegen die Mächtigen der Stadt anzutreten. Dabei gerät sie in Konflikt mit ihrem eigenen Vater (Thomas Thieme), der als Fraktionsführer der Konservativen durch dunkle Machenschaften mit dem Regierenden Bürgermeister Degenhardt (Burghart Klaußner) verbunden ist. Susanne muss eine Reise in die eigene Vergangenheit unternehmen, um den Vergehen ihres Vaters auf die Spur zu kommen. Dabei merkt sie, dass sich Wahlkampfwerte wie Transparenz und Ehrlichkeit in der politischen Arena nicht so leicht verteidigen lassen...
Das Drehbuch zu der REAL FILM Produktion schrieben Annette Simon, Christoph Fromm und Martin Behnke (nach einer Idee von Martin Rauhaus). Regie führte Friedemann Fromm.

Sendetermine:
12., 13., 14.01.2016, 20.15 Uhr und 21.00 Uhr

 

"Mein Sohn Helen" im rbb nach einem Drehbuch von Sarah Schnier

"Ich bin ein Mädchen." Ein einfacher Satz, aber mit einer Menge Zündstoff. Denn er stammt vom 17-jährigen Finn (Jannik Schümann), der damit für Aufruhr in seinem Umfeld sorgt - am meisten bei seinem Vater Tobias (Heino Ferch). Auch wenn einige von ihnen es nach dem ersten Schock für einen Scherz halten, für Finn ist es nichts als die Wahrheit. Schon als Kind fühlte er sich fremd im eigenen Körper. Ein Austauschjahr in den USA hat er genutzt, um sich auch optisch in ein Mädchen zu verwandeln: Helen. Ein leichter Weg wird es nicht, für keinen der Beteiligten...
Das Drehbuch zu der Ninety-Minute Filmproduktion schrieb Sarah Schnier. Regie führte Gregor Schnitzler.

Sendetermine:
19.11.2015, 20.15 Uhr
21.11.2015, 14.00 Uhr

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