Erstausstrahlung im ZDF: "Lena Lorenz", Folge "Sternenkind" - nach einem Drehbuch von Stefani Straka

In ihrer Hebammenpraxis gibt Lena Lorenz (Judith Hoersch) einen Geburtsvorbereitungskurs. Lucie (Marie Hacke) und Marinus (David Miesmer) freuen sich auf ihr erstes Baby. Doch Lucie ist unsicher, denn das Kind bewegt sich nicht mehr. Als die Fruchtblase einer Schwangeren platzt, muss Lena den Kurs beenden. Marinus wird kurz darauf vom frischgebackenen Vater eingeladen. Lucie will zu Hause bleiben. Zugleich steigt ihre Besorgnis und sie ruft Lena an. Tatsächlich kann Lena keine Herztöne finden. Lena muss der jungen Mutter die schreckliche Mitteilung machen, dass ihr Baby möglicherweise im Mutterleib gestorben ist. Lucie ist wie paralysiert. Sofort fahren beide ins Krankenhaus. Die Ultraschalluntersuchung von Dr. Keller (Thomas Limpinsel) bestätigt die Diagnose: Das Kind ist tot. Allerdings kann es noch einige Tage dauern, bis die Wehen einsetzen. Und eine natürliche Geburt ist besonders in dieser Situation einem Kaiserschnitt vorzuziehen, da die Hormone, die bei einer Geburt freigesetzt werden, in der Regel helfen, das Trauma besser zu verarbeiten. Aber so weit ist es noch nicht und Lucie tut sich schwer, die Tatsache zu akzeptieren. Marinus ist am Boden zerstört. Sein Vater Bernhard (Alexander Duda), mit dem er gemeinsam den Bauernhof bewirtschaftet, kann ihn in dieser Situation nicht unterstützen. Bernhard und Lucie haben seit Beginn eine konfliktreiche Beziehung, denn der alt eingesessene Landwirt hätte lieber eine Frau an der Seite seines Sohnes, die selber Landwirtin ist. Lucie fühlte sich von ihm nie angenommen. Mit dem Baby hoffte sie, sich endlich ein eigenes Zuhause schaffen zu können. Lena nimmt das alles sehr mit. Quirin (Jens Atzorn) macht sich Sorgen. Gerade weil Lena selber schwanger ist. Ist die Situation nicht zu belastend für sie? Aber Lena will das Paar nicht hängen lassen...
Das Drehbuch zu der Zieglerfilm München Produktion schrieb Stefani Straka. Regie führte İsmail Şahin.

Sendetermin:
09.04.2020, 20.30 Uhr

Erstausstrahlung im Ersten: Event-Dreiteiler "Unsere wunderbaren Jahre" - nach einem Drehbuch von Robert Krause und Florian Puchert

Deutschland, 20. Juni 1948. In Altena, einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen, bilden sich – so wie überall im Land – lange Schlangen vor der örtlichen Bank: Heute erhält ausnahmslos jeder Bürger mit der Einführung der neuen Währung die Chance auf einen Neuanfang. Wer sich in die Schlange vor der Umtauschstelle einreiht, bekommt 40 druckfrische D-Mark in die Hand gedrückt – und kann nun endlich wieder selbst entscheiden, was er oder sie daraus macht. Auch das Fabrikanten-Ehepaar Christel und Eduard Wolf, ihre drei Töchter Ulla, Gundel und Margot und deren Freunde Jürgen, Benno und Tommy sowie Geschäftsmann Walter Böcker sind dabei. Jeder erträumt sich seine Zukunft auf unterschiedlichste Weise. Jeder ist seines Glückes Schmied! Oder ist es doch das Schicksal, das ihre Lebenswege bestimmen wird? Hinter ihnen liegen ein entsetzlicher Krieg und der Ballast der Vergangenheit. Vor ihnen liegt der Aufbruch in eine neue Zeit! Die verschiedenen Lebenswege der Freunde führen nach Düsseldorf, Tübingen und Ost-Berlin. Sie feiern Erfolge, kämpfen um Anerkennung, scheitern mit ihren Träumen, finden oder verlieren die große Liebe: ein mitreißendes Gesellschaftspanorama des Wirtschaftswunder-Deutschlands der 40er und 50er Jahre!
Das Drehbuch zu der UFA Fiction Produktion schrieben Robert Krause und Florian Puchert. Regie führte Elmar Fischer.

Sendetermine (jeweils um 20.15 Uhr):
18.03.2020, 1. Teil "Stunde Null"
21.03.2020, 2. Teil "Alte Schuld und alte Liebe"
25.03.2020, 3. Teil "Geister der Vergangenheit"

SOKO Wismar: "Hochspannung" im ZDF - nach einem Drehbuch von Marek Helsner

Kriminalhauptkommissar Reuters (Udo Kroschwald) privater Ausflug wird abrupt gestört, als er im Bach einen toten Angler findet. Kurz darauf treibt eine zweite Leiche an. Im Blut von Werner Liebers (Stefan Feddersen-Clausen) und Hinrich Thomsen (Jens-Uwe Richter) werden 1,5 Promille Alkohol festgestellt, doch die Todesursache war bei beiden Herzstillstand - ausgelöst durch einen Stromschlag. Die Angler, beide seit ihrer Schulzeit miteinander befreundet, hatten eine elektrische Angelausrüstung dabei. War ihr Tod ein Unfall? Oder wurde der Stromkreis der Ausrüstung manipuliert, und wenn ja, von wem?
Das Drehbuch zu der Cinecentrum-Produktion schrieb Marek Helsner. Regie führte Sascha Thiel.

Sendetermin:
02.03.2020, 11.15 Uhr

Erstausstrahlung im ZDF: SOKO Wismar, Folge "Die Wanze in meinem Bett" - nach einem Drehbuch von Marek Helsner

Familie Tiedemann betreibt einen mobilen Federbetten-Reinigungsdienst und tourt damit durchs Land. Seit Jahren kommen sie nach Wismar. Doch nun liegt ausgerechnet ein Toter in den Federn. Es ist Sven Ole Gerstner. Seines Zeichens Kammerjäger und ebenfalls seit Jahren treuer Kunde der Familie. Laut Rita Tiedemann (Nina Vorbrodt) verbindet beide ausschließlich eine geschäftliche Beziehung. Doch die Kommissare bezweifeln das. Haben die beiden eine Affäre? Als aus der Vermutung Gewissheit wird, gerät Ehemann Rainer (Thilo Prothmann) unter Mordverdacht. Nach eigenen Aussagen ist seine Ehefrau alles für ihn. Eine Trennung würde Rainer Tiedemann nicht überstehen. Hat er von der Affäre seiner Frau gewusst und ihren Liebhaber umgebracht? Doch Rainer Tiedemann bleibt nicht der einzige Verdächtige. Sven Ole Gerstner hatte auffällig häufig Kontakt mit dem Hotelangestellten Yves Sundermann (Matthias Bundschuh), der für das Hotel arbeitet, in dem Sven Ole Gerstner auf Wanzenjagd war. Was ist zwischen den beiden Männern abgelaufen? Welche Art von Beziehung hatten sie? Die Kommissare finden in der Laube des Toten Spuren von Yves Sundermann. Beide verbrachten offenbar einen weinseligen Abend zusammen. Hat Yves Sundermann von der Affäre zwischen Gerstner und Rita Tiedemann erfahren? Hat er Sven Ole Gerstner aus Eifersucht erschlagen?
Das Drehbuch zu der Cinecentrum-Produkion schreib Marek Helsner. Regie führte Janis Rebecca Rattenni.

Sendetermin:
04.03.2020, 18.00 Uhr

"Dignity": Joyn-Serie im Wettbewerb beim Festival Canneseries - nach Drehbuchbearbeitungen von Florian Puchert und Robert Krause

Die deutsch-chilenische Koproduktion "Dignity", die hierzulande beim Streamingdienst Joyn zu sehen ist, wurde für den Wettbewerb der diesjährigen Canneseries ausgewählt.Die Produktion von Story House Pictures befindet sich in Gesellschaft von neun weiteren Serien, die beim Serienfestival vom 27. März bis zum 1. April parallel zur MIPTV in Cannes präsentiert werden. "Wir freuen uns sehr und können es kaum glauben, dass 'Dignity' als einzige deutsche Produktion unter den Top 10 internationalen Serien ausgewählt worden ist", so Andreas Gutzeit, Chef von Story House Pictures. "Dignity" erzählt die Geschichte von der Jagd nach dem deutschen Sektenführer Paul Schäfer, Gründer der Colonia Dignidad, der in Chile über Jahrzehnte Kinder missbraucht, Waffen geschmuggelt und Präsident Augusto Pinochets Kritiker gefoltert hat. Neben Götz Otto ("James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie") und Jennifer Ulrich ("Die Welle"), sind Devid Striesow ("Ich bin dann mal weg"), Martina Klier ("La Vacanza"), Marcel Rodriguez ("Der Barcelona-Krimi") und Nils Rovira-Munoz ("Die Pfefferkörner") im Cast vertreten. Das Canneseries-Festival wurde 2018 mit dem Ziel gegründet, Serien aus aller Welt zu fördern und eine Plattform zu geben.
Die Drehbuchbearbeitungen der Story House Produktion stammt von Florian Puchert und Robert Krause. Die Drehbuchvorlagen schrieb Andreas Gutzeit. Regie führte Julio Jorquera und Nancy Rivas.

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