Der RBB zeigt "Mein Sohn Helen" am 25.07.2020 um 10.30 Uhr - nach einem Drehbuch von Sarah Schnier

"Ich bin ein Mädchen." Ein einfacher Satz, aber mit einer Menge Zündstoff. Denn er stammt vom 17-jährigen Finn (Jannik Schümann), der damit für Aufruhr in seinem Umfeld sorgt - am meisten bei seinem Vater Tobias (Heino Ferch). Auch wenn einige von ihnen es nach dem ersten Schock für einen Scherz halten, für Finn ist es nichts als die Wahrheit. Schon als Kind fühlte er sich fremd im eigenen Körper. Ein Austauschjahr in den USA hat er genutzt, um sich auch optisch in ein Mädchen zu verwandeln: Helen. Ein leichter Weg wird es nicht, für keinen der Beteiligten...
Das Drehbuch zu der Ninety-Minute Filmproduktion schrieb Sarah Schnier. Regie führte Gregor Schnitzler.

SOKO Wismar mit der Folge "Der wie ein Wolf tanzt" im ZDF am 15.07.2020 um 18 Uhr - nach einem Drehbuch von Marek Helsner

Jäger Heinrich Maas staunt nicht schlecht, als er im Wald einen „Wolf“ und ein „Känguru“ durch sein Zielfernrohr erblickt. Doch dann ertönt ein Schuss, und der „Wolf“ bricht zusammen. In dem Wolfspelz steckt jedoch ein echter Mensch: Der Tote heißt Maik Zarnow und wurde aus nächster Nähe erschossen. Damit ist der Jäger entlastet. Doch wer hat den Familienvater auf dem Gewissen? Und warum war er am frühen Morgen kostümiert im Wald unterwegs? Die Kommissare wollen vor allem herausfinden, wer das „Känguru“ ist, das Jäger Heinrich zusammen mit Maik Zarnow im Wald gesehen hat. Die Spuren führen in ein unbekanntes Milieu: Die Anhänger des sogenannten „Furry Fandom“ sind in Wismar unterwegs. „Furries“ sind erwachsene Menschen, die sich gern als Tiere verkleiden. Mit der Polizei reden die zurückhaltenden „Furries“ aber gar nicht gern. Sie schlüpfen lieber in ihre phantasievollen Kostüme. Maik Zarnows Ehefrau Susanne fällt derweil aus allen Wolken: Von der heimlichen Leidenschaft ihres Mannes will sie nichts gewusst haben. Hat sein geheimes Doppelleben Maik Zarnow etwa das Leben gekostet?

Der WDR zeigt am 04.07.2020 um 08.15 Uhr "Alles was recht ist" – nach einem Drehbuch von Sebastian Andrae und Hermann Kirchmann

In dem humorvollen Familienfilm "Alles was recht ist" kämpft Michaela May an mehreren Baustellen: Fritz Karl macht der eigenwilligen Richterin als juristischer "Lieblingsfeind" das Leben schwer, während Anna Schudt als konservative Staatsanwältin Verhalten und Denkweise ihrer alt-68iger Mutter nicht viel Gutes abzugewinnen vermag...
Das Drehbuch zu der filmpool Produktion schrieben Sebastian Andrae und Hermann Kirchmann. Regie führte Zoltan Spirendelli.


Am 08.07.2020 um 18.00 Uhr im ZDF: SOKO Wismar mit der Folge "Die Spur der Schweine" - nach einem Drehbuch von Marek Helsner

Umweltschützer Torben Lutter (Gabriel Merz) kippt literweise Gülle auf Gerd Böckmanns (Markus Knüfken) nobles Grundstück. Tags drauf liegt Lutter erschlagen auf seinem Hof. Was ist zwischen den Kontrahenten passiert? Schweinemastbetreiber Böckmann lebt seit einigen Jahren ausgerechnet mit Lutters Exfrau Lisa (Daniela Wutte) und dessen Kindern zusammen. Daher hat Lutter nichts unversucht gelassen, ihm das Leben schwer zu machen. Doch ist Böckmann am Ende so weit gegangen, ihn zu ermorden? Im Ort ist Lutter mit seiner Sturheit überall angeeckt. Böckmann ist nicht der Einzige, mit dem er sich als überzeugter Umweltschützer angelegt hat. Einer von ihnen könnte Holger Röhrle (Leander Lichti) sein. Der Inhaber einer Güllebörse scheint dubiose Geschäfte zu betreiben. Lutter ist ihm auf die Schliche gekommen und hat belastende Beweise gegen ihn in der Hand. Hat Röhrle sich gegen Lutter gewehrt? Und hat er, um sein Unternehmen zu retten, den unnachgiebigen Ökolandwirt skrupellos aus dem Weg geschafft?
Das Drehbuch der Cinecentrum-Produktion schrieb Marek Helsner. Regie führte Dirk Pientka.

Ausstrahlung von "Räuber Kneißl" am 11.06.2020 um 22.45 Uhr im BR - nach einem Drehbuch von Karin Michalke

Bayern, zm 1900: Das Schicksal des legendären Räubers Kneißl erhitzt die Gemüter. Unschuldig verurteilt und aus Armut zum Verbrechen gezwungen, rebelliert er listig gegen die Staatsmacht. Schließlich beschließt Kneißl, mit seiner großen Liebe Mathilde nach Amerika auszuwandern. Zuvor will er jedoch einen letzten Einbruch begehen. Doch der missglückter Einbruch wird der Familie Kneißl schließlich zum Verhängnis. Der Vater wird bei der Festnahme zu Tode geprügelt, die Mutter wird zu einer langen Gefängnisstrafe verurteilt. Wutentbrannt legt sich der 15-jährige Alois daraufhin mit den Gendarmen an. Und so kommen auch er und sein unschuldiger Bruder Mathias für sechs Jahre hinter Gitter, wo Alois schließlich stirbt. Trotz Alois’ Tod und des Unrechts, das ihm zugestoßen ist, ist Mathias fest entschlossen, ein rechtschaffenes Leben zu führen. Nach seiner Entlassung lernt er Mathilde kennen, seine große Liebe. Mit ihr will er nach Amerika auswandern, in die Freiheit, fern der Gängelei der Behörden. Als der junge Mann das Geld für die Überfahrt nicht aufbringen kann, trifft er die Entscheidung, einen letzten Einbruch zu begehen – mit tragischen Folgen. Noch heute gilt Mathias Kneißl (1875–1902) in der kollektiven Erinnerung Bayerns als Volksheld. Zu Lebzeiten war er der meistgesuchte Verbrecher Bayerns und selbst Prinzregent Luitpold ließ sich täglich über die Jagd nach dem Gesetzesbrecher Bericht erstatten. Regie führte Marcus H. Rosenmüller.

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