Der an eine Biografie des Regisseurs Kurt Langbein angelehnte Dokumentarfilm “Sterben für Anfänger” beansprucht eine neue Perspektive auf das Thema Tod zu erschließen. Während der Entwicklung stand Florian Puchert mit dramaturgischer Beratung zur Seite.
Als der renommierte Wissenschaftsjournalist Kurt Langbein die Diagnose „Krebs im Endstadium“ erhält, wird aus einem beruflichen Thema eine existenzielle Frage: Wie sterben wir – und was bedeutet es eigentlich, zu sterben? Mit der Neugier eines Forschers und der Betroffenheit eines Patienten fragt er nach dem, was uns alle erwartet – und worüber wir doch so selten sprechen. Der Film führt in Intensivstationen und Palliativstationen, zu Ärzten, Wissenschaftlerinnen, Philosophinnen und Sterbebegleiterinnen.

Der Film zeigt, wie moderne Medizin Leben verlängern kann – und gleichzeitig neue ethische Fragen aufwirft. Was bedeutet es, wenn immer mehr Menschen auf Intensivstationen sterben? Wann ist ein Mensch wirklich tot? Und wer entscheidet, wann Therapie zur Belastung wird? Gleichzeitig begegnet Langbein Menschen, die dem Sterben ganz unterschiedlich gegenüberstehen: Schwerkranke, die sich auf den Abschied vorbereiten. Eine Sterbeamme, die Menschen am Ende ihres Lebens begleitet. Mediziner, die versuchen, Leid zu lindern und Würde zu bewahren. Und Menschen, die nach Nahtoderfahrungen von einem Moment berichten, in dem Angst plötzlich einer tiefen Ruhe weicht.
Seine Premiere feiert “Sterben für Anfänger” auf dem DOK.fest München 2026, bei dem er in der Kategorie “Deutscher Preis” nominiert ist.
Produziert wurde der Dokumentarfilm von Langbein & Partner Media.
