Die Maverick-Filmproduktion „Ameisen fressen kein Halva“ feiert Anfang Juni auf der 25. Edition des Tribeca Film Festivals in New York Premiere. Die Idee sowie das Drehbuch stammen von Judith Rose Gyabaah.

Der Film begleitet die drei Freundinnen Yalda, Lou und Solveigh über drei Jahrzehnte in den prägensten Momenten ihrer Verbindung hinweg. Als Solveigh sich unvermittelt das Leben nimmt, lässt sie nicht nur eine kleine Tochter, sondern auch eine klaffende Wunde im einst unaufbrechbar geglaubten Dreiergespann zurück. Konfrontiert mit der schier unbeantwortbaren Frage, wie es je dazu kommen konnte, sehen sich Alda und Lou gezwungen, im Strom des Lebens weiterzuschwimmen, und die abrupt genommene Kindheitsfreundschaft erwachsen zu betrauern: Während die pragmatische Yalda sich in einem Realitätsfluchtversuch kopfüber in die unangenehmen Aufgaben stürzt, die ein Tod für die Verbliebenen mit sich bringt, ergibt sich Lou hingegen der Trauer fast schon wie einer unabwendbaren, in Erfüllung gegangenen Prophezeiung. Neben verletzenden Schuldzuweisungen und kleinlauten Geständnissen bleibt jedoch noch vorallem die Frage nach dem Sorgerecht für Solveighs kleine Tochter Sina, die nach dem Suizid ihrer Mutter eigentlich an allererster Stelle stehen sollte.
Mit
Saskia Rosendahl, Svenja Jung, Soma Pysall, Luise Landau, Merle Staacke, Jutta Schmuttermaier, Patrick Joswig, Marlen A., Katharina Leonore Goebel, Edith Konrath, Meret Becker, Tara Westenberger, Konstantin Moreth
u.v.m.
Drehbuch
Judith Rose Gyabaah
Regie
Alisa Kolosova
Eine Produktion der Maverick Film in Zusammenarbeit mit dem BR, WDR und ARTE
