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freexredaktion

Premiere von “München Beats” auf dem Filmfest München 2026

“München Beats” feiert auf dem Filmfest München 2026 seine Welt­pre­mie­re. Stefani Straka schrieb für beide Folgen die Dreh­bü­cher in Co-Autor:innenschaft mit Julie Fellmann und Christian Schnalke. Die Folgen werden in vier Teilen aus­ge­strahlt. Zwei davon werden bei der Premiere gezeigt. 

Foto © ZDF und Marc Reimann

Mitte der 90er zieht es die 19-jährige Linda vom elter­li­chen Bauernhof in die pul­sie­ren­de Münchner Techno-Szene. Wäh­rend­des­sen will der Pfanni-Unter­neh­mer Theo sein Werk schließen und in ein modernes Stadt­quar­tier umge­stal­ten. Sein Sohn setzt alles daran, die Fabrik in einen Ort für Raves zu ver­wan­deln. Lindas Eltern wiederum stehen als lang­jäh­ri­ge Kar­tof­fel­lie­fe­ran­ten vor dem wirt­schaft­li­chen Aus.



Mit

Jule Hermann, Klaus Stein­ba­cher, Tobias Moretti, Ben Münchow, Marlene Morreis

Drehbuch

Stefani Straka, Julie Fellmann, Christian Schnalke

Regie

Mimi Kezele

Eine Pro­duk­ti­on der Network Movie München in Zusam­men­ar­beit mit dem ZDF

Premiere von “Selling Sex” auf dem Filmfest München 2026

Die in Zusam­men­ar­beit von Mia Wallace Film mit ARD Degeto, Fontana und Senator Film ent­stan­de­ne Pro­duk­ti­on “Selling Sex” por­trä­tiert kli­schee­be­freit das kon­trast­rei­che Leben einer uner­fah­re­nen Escort und erhebt dabei den Anspruch auf ein ent­schie­den femi­nis­ti­sches Narrativ. Hannah Schopf schrieb zwei Dreh­bü­cher und noch eins als Co-Autorin. Die ersten vier Folgen feiern ihre Premiere auf dem 43. Filmfest München.

Foto: © Vertongen/MW/SFP

Nelly ist unzu­frie­den mit ihrem Praktikum in einer Invest­ment­fir­ma und ihrem Nebenjob als Hostess. Als eine frühere Kollegin sie zu einer Escort-Agentur mitnimmt, ändert sich ihr Leben schlag­ar­tig. Zwischen WG-Küche und Luxus­ho­tels macht Nelly als Escort sehr unter­schied­li­che Erfah­run­gen mit Kol­le­gin­nen und Kunden. Wie weit ist sie bereit zu gehen?



Mit

Ella Morgen, Manal Raga a Sabit, Lera Abova, Malik Blu­men­thal, Samirah Breuer

Drehbuch

Miriam Dehne, Marie Christin König, Hannah Schopf

Regie

Miriam Dehne, Marie Christin König

Eine Pro­duk­ti­on der Mia Wallace Film in Zusam­men­ar­beit mit der ARD, Fontana und Senator Film

“Sterben für Anfänger” in der Official Selection des 41. DOK.fest München

Der an eine Biografie des Regis­seurs Kurt Langbein ange­lehn­te Doku­men­tar­film “Sterben für Anfänger” bean­sprucht eine neue Per­spek­ti­ve auf das Thema Tod zu erschlie­ßen. Während der Ent­wick­lung stand Florian Puchert mit dra­ma­tur­gi­scher Beratung zur Seite.

Als der renom­mier­te Wis­sen­schafts­jour­na­list Kurt Langbein die Diagnose „Krebs im End­sta­di­um“ erhält, wird aus einem beruf­li­chen Thema eine exis­ten­zi­el­le Frage: Wie sterben wir – und was bedeutet es eigent­lich, zu sterben? Mit der Neugier eines Forschers und der Betrof­fen­heit eines Patienten fragt er nach dem, was uns alle erwartet – und worüber wir doch so selten sprechen. Der Film führt in Inten­siv­sta­tio­nen und Pal­lia­tiv­sta­tio­nen, zu Ärzten, Wis­sen­schaft­le­rin­nen, Phi­lo­so­phin­nen und Sterbebegleiterinnen. 

Foto: © DOK.fest München

Der Film zeigt, wie moderne Medizin Leben ver­län­gern kann – und gleich­zei­tig neue ethische Fragen aufwirft. Was bedeutet es, wenn immer mehr Menschen auf Inten­siv­sta­tio­nen sterben? Wann ist ein Mensch wirklich tot? Und wer ent­schei­det, wann Therapie zur Belastung wird? Gleich­zei­tig begegnet Langbein Menschen, die dem Sterben ganz unter­schied­lich gegen­über­ste­hen: Schwer­kran­ke, die sich auf den Abschied vor­be­rei­ten. Eine Ster­be­am­me, die Menschen am Ende ihres Lebens begleitet. Mediziner, die versuchen, Leid zu lindern und Würde zu bewahren. Und Menschen, die nach Nah­tod­erfah­run­gen von einem Moment berichten, in dem Angst plötzlich einer tiefen Ruhe weicht.

Seine Premiere feiert “Sterben für Anfänger” auf dem DOK.fest München 2026, bei dem er in der Kategorie “Deutscher Preis” nominiert ist.

Pro­du­ziert wurde der Doku­men­tar­film von Langbein & Partner Media.

Weltpremiere von „Ameisen fressen kein Halva“ auf dem 25. Tribeca Film Festival

Die Maverick-Film­pro­duk­ti­on „Ameisen fressen kein Halva“ feiert Anfang Juni auf der 25. Edition des Tribeca Film Festivals in New York Premiere. Die Idee sowie das Drehbuch stammen von Judith Rose Gyabaah.

©Maverick Film


Der Film begleitet die drei Freun­din­nen Yalda, Lou und Solveigh über drei Jahr­zehn­te in den prä­gens­ten Momenten ihrer Ver­bin­dung hinweg. Als Solveigh sich unver­mit­telt das Leben nimmt, lässt sie nicht nur eine kleine Tochter, sondern auch eine klaffende Wunde im einst unauf­brech­bar geglaub­ten Dreier­gespann zurück. Kon­fron­tiert mit der schier unbe­ant­wort­ba­ren Frage, wie es je dazu kommen konnte, sehen sich Alda und Lou gezwungen, im Strom des Lebens wei­ter­zu­schwim­men, und die abrupt genommene Kind­heits­freund­schaft erwachsen zu betrauern: Während die prag­ma­ti­sche Yalda sich in einem Rea­li­täts­flucht­ver­such kopfüber in die unan­ge­neh­men Aufgaben stürzt, die ein Tod für die Ver­blie­be­nen mit sich bringt, ergibt sich Lou hingegen der Trauer fast schon wie einer unab­wend­ba­ren, in Erfüllung gegan­ge­nen Pro­phe­zei­ung. Neben ver­let­zen­den Schuld­zu­wei­sun­gen und klein­lau­ten Geständ­nis­sen bleibt jedoch noch vorallem die Frage nach dem Sor­ge­recht für Solveighs kleine Tochter Sina, die nach dem Suizid ihrer Mutter eigent­lich an aller­ers­ter Stelle stehen sollte.

Mit

Saskia Rosendahl, Svenja Jung, Soma Pysall, Luise Landau, Merle Staacke, Jutta Schmut­ter­mai­er, Patrick Joswig, Marlen A., Katharina Leonore Goebel, Edith Konrath, Meret Becker, Tara Wes­ten­ber­ger, Kon­stan­tin Moreth
u.v.m.

Drehbuch

Judith Rose Gyabaah

Regie

Alisa Kolosova

Eine Pro­duk­ti­on der Maverick Film in Zusam­men­ar­beit mit dem BR, WDR und ARTE

Grimme-Preis-Nominierung für „Naked“ von Silke Eggert

Die sechs­tei­li­ge Mini-Serie „Naked“, wurde für den Grimme Preis 2026 in der Kategorie „Fiktion“ nominiert . Silke Eggert hat die Dreh­bü­cher in Zusam­men­ar­beit mit Sebastian Ladwig geschrie­ben. Hier kann man die Serie in der ARD-Mediathek anschauen.

© WDR/Fandango/Anne Wilk

Marie und Luis lernen sich auf einer Kos­tüm­par­ty kennen und verfallen einander sofort. Zwei Stunden, nachdem sie sich das erste Mal in die Augen gesehen haben, hat Marie den auf­re­gends­ten Sex ihres Lebens. Doch es ist mehr als Sex. Beide fühlen sich von dem anderen gesehen; sie schwingen wie zwei einsame Satel­li­ten auf derselben Umlaufbahn. 

Marie ist verliebt. Luis hat Druck. Denn der für Marie atem­be­rau­ben­de und grenz­über­schrei­ten­de Sex ist für ihn nicht annähernd aus­rei­chend. Luis muss sich Tag und Nacht seiner sexuellen Fantasien erwehren. Und weil auch Luis zum ersten Mal wirklich verliebt ist, versucht er das vor Marie zu verheimlichen. 

Luis‘ wider­sprüch­li­ches Verhalten Marie gegenüber, indem er zwischen Distanz und extremer Nähe schwankt, ver­un­si­chert Marie und lässt ihre Freundin Lilith mit Argwohn auf die neue Affäre blicken. Aber Luis‘ unglaub­li­chem Charme kann man nur erliegen; das geht auch Maries Sohn Santos und sogar ihrer kri­ti­schen Mutter Merle so. 

Während Luis krampf­haft versucht, die Fassade auf­recht­zu­er­hal­ten, und vor Marie weder von seinem alko­hol­kran­ken Vater noch seinem Stress im Job spricht, ist Marie überzeugt davon, den Mann ihres Lebens getroffen zu haben. Bis plötzlich eine andere Frau, Verena, aus Luis’ Ver­gan­gen­heit auftaucht. Und er von der Polizei eines schweren Vergehens bezich­tigt wird …!

Grimme-Preis-Nominierung für „Der Kinderpsychiater — Die Macht des Dr. Winterhoff“

Die drei­tei­li­ge Doku­men­ta­ti­ons-Serie „Der Kin­der­psych­ia­ter — Die Macht des Dr. Win­ter­hoff“ von Nicole Rosenbach, wurde für den Grimme Preis 2026 in der Kategorie „Infor­ma­ti­on und Kultur“ nominiert . Florian Puchert hat den Writers-Room dra­ma­tur­gisch beraten. Hier kann man die Serie in der ARD-Mediathek anschauen.

© Bild: WDR/Midjourney/KNA/Peter Wirtz

Michael Win­ter­hoff ist wohl der berühm­tes­te Kin­der­psych­ia­ter Deutsch­lands. Über Jahr­zehn­te behan­del­te er Kinder und Jugend­li­che, prägte mit seinen Thesen die Erzie­hungs­de­bat­te in Deutsch­land und wurde zum Bestsellerautor. 

Mitt­ler­wei­le ist Dr. Win­ter­hoff wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung in 36 Fällen angeklagt. Der Prozess wurde am 12. Februar 2025 vor dem Land­ge­richt Bonn eröffnet. Die drei­tei­li­ge Doku-Serie „Der Kin­der­psych­ia­ter – Die Macht des Dr. Win­ter­hoff“ beleuch­tet, wie Michael Win­ter­hoff in der Öffent­lich­keit zum Star wurde, wie er Kinder und Jugend­li­che mit Medi­ka­men­ten ruhig gestellt haben soll und warum niemand den Arzt aufhielt.

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